Shiro Karte Dojo Flensburg

Autumn Course in Berlin (Bericht von Christine)

Vom 19. - 21. September lud die JKA Berlin zum Autumn Camp 2014 ein. Trainiert wurden wir von Imura Takenori Sensei vom JKA Honbu in Tôkyô und Ohta Yoshinobu Sensei aus England. Viele Karateka aus Deutschland, der Schweiz und Polen reisten an, um in guter Atmosphäre drei Tage lang Körper und Geist zu schmieden und neue Kontakte zu knüpfen. In der recht großen Halle im Norden Berlins fanden insgesamt 4 Trainingseinheiten statt. Eine Freitag, zwei am Samstag und eine am Sonntag. Die Teilnehmer wurden in jeder Einheit in zwei Gruppen geteilt: die eine Braun- & Schwarzgute und die andere Farbgurte bis Anfänger. Jede Gruppe übte jeweils 90 Minuten unter einem der beiden erfahrenen Sensei. Mit Heian Nidan am Freitag in der Farbgurtgruppe überprüfte Ohta Sensei, ob wir seine Lehrinhalte im Katabereich richtig verstehen und umsetzen. Er erklärte zunächst Details einzelner Passagen, ließ sie uns mehrmals üben und am Ende die Kata mit und ohne Zählzeit laufen. Ohta Sensei konzentrierte sich in seinem Training auf das richtige Gleichgewicht während der Tritttechniken, einem vernünftigen Kiai und der richtigen Körperspannung mit Hüftdrehung. Dies verdeutlichte er und mit Übungen von Schlag- und Abwehrtechniken mit Drehungen im Kiba-dachi. Alles wurde mit vielen vielen, wirklich sehr vielen, Wiederholungen gefestigt und verinnerlicht. Im zweiten Training am Samstag brachte Ohta Sensei uns die Kata Heian Sandan näher. Wobei er auch hier wieder besonderen Wert auf das Gleichgewicht und die richtige Körperspannung (auch in den Händen) legte. Ein gut gelaunter Ohta Sensei, kleine Späßchen und schweißtreibende Übungen. Ein Training der besonderen Art. Imura Sensei konzentrierte sich in seinem Training Am Samstag und Sonntag auf Techniken mit der offenen Hand: von der richtigen Art und Weise die Hände zu starken Waffen zu formen, über die korrekte Position des Ellbogens bei shutô-Techniken, dem exakten Timing des gesamten Bewegungsablaufs bis hin zu allen bekannten, und gern vernachlässigten Beinstellungen, alles mit vielen vielen, wirklich sehr vielen, Wiederholungen, bis auch wirklich jeder verstanden hatte, worauf es ankommt. Im Anschluss wurden die Techniken mit Partner geübt. Angriffe sollten zunächst geblockt und dann mit den zuvor geübten Techniken der offenen Hand gekontert werden. Hier musste man neben der richtigen Ausführung vor allem auf die richtige Distanz zum Gegner achten. Danach ließ Imura Sensei uns gegeneinander mit offenen Handtechniken, ohne Verwendung von Tritten, unter Berücksichtigung der zuvor gelernten Techniken gegeneinander "kämpfen". Dabei ging eine Brille zu Bruch und keiner kam ohne blaue Flecke davon ;-) Außerhalb der Trainingszeiten nutzten wir die Zeit mit ausgiebigen Entspannungspausen und einer leckeren Pizza beim Italiener. Am Samstagabend gab es dann noch eine nette Party mit den beiden Sensei. Neben dem leckeren Buffet sorgten Musik und das eine oder andere Bier für lockere Atmosphäre und einen tanzenden Peter ? Es war eine besonders wertvolle Erfahrung zusammen mit Karateka aus verschiedenen Regionen Deutschlands und Ländern Europas unter diesen zwei hervorragenden Meistern zu trainieren. Zum Glück wird es im nächsten Jahr wieder ein Trainingscamp geben. Wir freuen uns schon darauf! Oss!

Kleine Gruppe


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