Shiro Karte Dojo Flensburg

MOMA - Magic of Martial Arts 2015 (Bericht von Peter)

Sehr gespannt standen wir am vergangenen Samstagmorgen in der doch noch recht leeren Sporthalle des Fördegymnasium und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Joelle, Joshua, Malte, Heiko, Mark und Arnik waren zum Einen zu meiner Unterstützung bei den Trainingseinheiten dabei, viel interessanter waren aber die Seminare der verschiedenen hochklassigen Trainer. Schön an dieser vom SHIR-O-KHAN organisierten Veranstaltung war, dass es keine Hahnenkämpfe gab; alle Referenten gingen respektvoll miteinander um ohne den eigenen Stil als „Non-Plus-Ultra“ hinzustellen. Leider ist das ja stilübergreifend nicht einmal bei den Karateka immer der Fall, daher war diese entspannte Atmosphäre und das freundliche Miteinander der Teilnehmer eine schöne Erfahrung.

Auch wenn sich die Halle zum Mittag dann füllte, waren die von uns angebotenen Seminare „JKA Shotokan Karate“ doch recht dürftig besucht, schlimmer traf es aber noch die Trainer aus Albersdorf vom Dragon-Dojo, deren Einheiten „Karate-DO“ alle mangels Interessenten gleich ganz ausfielen. Es lag also nicht an uns als Referenten, das traditionelle Karate ist gegen die spektakulären Stile leider absolut chancenlos im Besucherinteresse. Trendstile wie Krav Maga und Real Self Defense sowie alles was Messer, Stöcke, Schwerter oder Pistolen aufzubieten hatte, war von den Teilnehmern umlagert. Selbst die Referenten gaben zu, dass die Techniken in realen Situationen zumeist gar nicht erfolgreich anzuwenden sind, das tat aber der Begeisterung keinen Abbruch. Auch unsere Mitglieder stürzten sich ins Getümmel und holten sich jede Menge blauer Flecken ab. Ganz voran Arnik und Mark, die jede Gelegenheit nutzten, sich verprügeln zu lassen.Und komischerweise hatten sie auch noch jede Menge Spaß dabei. Für Joshua und Malte war IAIDO das Highlight, während Joelle sich bei der Selbstverteidigung erfolgreich gegen die großen, bösen Angreifer zur Wehr setzte. Mein Favorit unter den Referenten war Mikael Pfeiffer Braun, der sein Kung Fu in unglaublicher Leichtigkeit präsentierte und mit einem Lächeln im Gesicht fast schon perverse Schmerzen verursachte.

Nach acht anstrengenden Stunden waren dann alle müde aber zufrieden mit einer sehr interessanten Veranstaltung. Im nächsten Jahr sind wir garantiert wieder mit dabei, auf jeden Fall als Teilnehmer.

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