Funakoshi Gichin

Funakoshi Gichin (1896 - 1957)

Funakoshi kam 1921 von Okinawa nach Japan und blieb zeit seines Lebens dort, um Karate zu unterrichten und zu verbreiten. Später wurde Funakoshis Konzept als Shôtôkan ryû bezeichnet – Shôtô nannte man Funakoshis Karate-Stil, Kan bedeutet »Haus« oder »Tempel«.

Funakoshi gehörte zu den großen Experten der Kampfkunst Okinawas. Mehr als 30 Jahre lang war er Schüler des Shôrin ryû. Er übte zuerst das Shuri te und danach das Tomari te.

Niemand kannte die Gesamtheit des Okinawa te besser als er und wusste mehr vom Prinzip der Unantastbarkeit des Hauptsystems.

In den jeweiligen Schulen des Shôrin ryû übte man nur eine kleine Zahl von Kata, je nachdem, welche Schwerpunkte vom jeweiligen Meister der Schule gelegt wurden. Niemand entfernte sich vom Hauptsystem oder versuchte das Hauptsystem durch seine persönliche Ansicht zu ersetzen. Die Achtung vor dem Hauptsystem als Ganzem ermöglichte es jedem Meister, seinen Weg aus einer großen Vielfalt von Möglichkeiten zu wählen.

Meister FUNAKOSHI GICHIN gilt als Vater und Begründer des modernen Karate.

Funakoshi Gichin
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