Kinder und Karate

Kinder und Karate

Gerade in ihrer Entwicklungsphase benötigen Kinder einen Ort der Ruhe um die äußeren Einflüsse, die täglich auf sie einstürmen, besser verarbeiten zu können.

Dieser Ort kann das Karate-Dojo sein, wo in ruhiger Atmosphäre im Kreise anderer Kinder elementare Grundsteine für die körperliche und charakterliche Entwicklung gelegt werden. Dort werden Aggressionen kanalisiert und soziales Verhalten geschult. Es wird der Respekt gegenüber Trainern und Partnern gelehrt sowie die selbstkritische Einschätzung der eigenen Fertigkeiten und Fähigkeiten.

Dieser Ort kann aber auch im Karate-Do selbst sein, denn Karate ist nicht nur ein Sport, sondern, richtig verstanden, eine Lebenseinstellung. Karate schult die Konzentration, die Merkfähigkeit, die Geschwindigkeit Entscheidungen zu treffen und das Gefühl für Situationen.
Unsere Kindergruppe
Unsere Kids, es fehlen: Ilja, Joke, Damien, Laura, Liam, Lars, Michelle (Weiß), Jeldrik, Lene, Felix, Michelle, Jesse, Philipp (Gelb), Joelle, Fabian, Finlay (orange), Marit (grün), Malte, Vanessa, David (blau)
Aufgedrehte Kinder werden durch das Training ausgepowert und damit ruhiger, zurückhaltende oder schüchterne Kinder werden mutiger und selbstbewusster.
Karatekinder sind keine „Schläger“, die ihr erworbenes Wissen auf dem Schulhof anwenden. Ganz im Gegenteil, Karatekinder sind sich ihrer Möglichkeiten sehr bewusst und setzen sie nur dann ein, wenn es gar nicht anders geht. Normalerweise reicht schon die Ausstrahlung eines Karateka, etwaige Gegner auf Distanz zu halten.

ICH BIN KEIN OPFER!

Dieses Wissen ist für Kinder die wichtigste Waffe gegenüber Mobbing und Gefahren!

Allerdings ist Karate nichts, was man schnell mal erlernen kann. Karate ist ein lebenslanger Lernvorgang. Es bedarf einer Menge Willens- und Körperkraft den Weg eines Karateka bis zum Ende der eigenen Leistungsfähigkeit zu gehen. Krafttraining, Gymnastik, Konditionstraining, ewige Wiederholungen kleinster Bewegungsabläufe und die unabdingbar notwendige Disziplin im Partnertraining verlangen gerade Kindern eine Menge ab.

Karatecomic ich bin kein Opfer
Daher ist es nicht sinnvoll, die gleichen Trainingsabläufe wie bei den Erwachsenen durchzuführen. Kinder lernen mit Spaß an der Sache und durch Abschauen. Absolute Ruhe im Training ist genauso wenig erreichbar wie konzentriertes Training über eine komplette Einheit. Kinder brauchen Abwechslung und machbare Herausforderungen genauso wie Entspannungsphasen und Pausen zum rumtoben. Eine etwas ungenauere, aber humorvolle Aussage bringt dann möglicherweise einen größeren Lerneffekt als eine explizite Technikerklärung.

Dabei ist dies bitte nicht falsch zu verstehen. Auch beim Kindertraining wird Wert auf die korrekte Ausführung der Techniken gelegt, es steht aber nicht im absoluten Vordergrund. Jedes Kind wird im Training als Individuum beachtet und entsprechend seinem Leistungsstand gefordert und gefördert. Das Ziel ist ein gesunder Körper und ein gesundes Selbstvertrauen.

Und ist es nicht gerade das, was man sich für sein Kind wünscht?

Karatecomic Karate verstehen
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